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White-Label-Dentallabor

White-Label-Produktion eröffnet Dentallaboren eine interessante Option: Sie beziehen fertige Zahnersatzlösungen von einem Produktionspartner und vertreiben diese unter eigenem Namen – ohne in aufwändige Fertigungstechnik investieren zu müssen. Entscheidend sind dabei Qualitätsstandards, Kennzeichnungspflichten und eine klare Abstimmung der Verantwortlichkeiten.

Was White-Label im Dentalbereich bedeutet

Ein White-Label-Dentallabor produziert Zahnersatz, der unter der Marke oder dem Namen des auftraggebenden Labors in Verkehr gebracht wird. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Produktangebot zu erweitern oder Qualitätsstufen abzudecken, für die intern keine Kapazität vorhanden ist – bei gleichzeitig voller Markenhoheit nach außen.

Verantwortlichkeiten und Workflow klar regeln

Klären Sie vorab: Wer ist Hersteller im regulatorischen Sinne? Wer trägt die Kennzeichnungsverantwortung? Ein sauberer Vertrag und definierte Übergabepunkte sind die Voraussetzung für eine belastbare Zusammenarbeit. Bei der Datenübergabe gelten die gleichen Anforderungen wie bei jeder externen Fertigung: vollständige CAD-Daten, Materialspezifikationen, Farbangaben und Systemangaben.

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Häufige Fragen

Wer trägt die regulatorische Verantwortung bei White-Label?

Das hängt vom konkreten Vertrag ab. In der Regel trägt der in Verkehr bringende Betrieb die Kennzeichnungsverantwortung. Eine rechtliche Klärung vor Vertragsabschluss ist empfohlen.

Welche Daten werden für White-Label-Produktion benötigt?

Digitale Konstruktionsdaten, Material- und Farbspezifikationen, Systemangaben und Fertigungsgrad. Je vollständiger Ihre Übergabe, desto verlässlicher das Ergebnis.

Kann ich White-Label-Produkte unter meinem Labornamen verkaufen?

Grundsätzlich ja – vorausgesetzt, die regulatorischen Anforderungen sind erfüllt und die Verantwortlichkeiten sind vertraglich klar geregelt.

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