Wirtschaftliche Zahnersatzlinie fürs Dentallabor aufbauen
Eine zweite Produktlinie im Dentallabor aufzubauen bedeutet: das bestehende Angebot um eine klar abgegrenzte Leistungsgruppe ergänzen, ohne die Kernkompetenz zu verwässern. Richtig gemacht, öffnet das neue Zielgruppen und Umsatzpotenziale.
Was eine zweite Produktlinie leisten kann
Beispiele: Ein Labor, das bisher hochwertige Vollkeramik produziert, ergänzt eine günstigere Standard-Versorgungslinie für Kassenpatienten. Oder ein Labor erweitert sein Sortiment um kieferorthopädische Geräte. In beiden Fällen erschließen Sie Kundschaft, die bisher nicht zu Ihnen gepasst hat.
Outsourcing als Basis der zweiten Linie
Die zweite Produktlinie müssen Sie nicht zwingend selbst produzieren. Lohnfertigung ermöglicht es, ein neues Sortiment anzubieten, ohne in Maschinen oder Personal zu investieren. Sie übernehmen Auftragssteuerung, Qualitätskontrolle und Kundenbeziehung – die Produktion liegt beim Partner.
Abgrenzung und Kommunikation
Klare Trennung ist wichtig: Die zweite Linie sollte eine eigene Positionierung haben – anderer Preis, andere Zielgruppe, andere Produktlogik. Vermischen Sie nicht „premium“ und „standard“ in der Kommunikation mit Ihren Zahnarztpraxen. Das verwirrt und schadet beiden Linien.
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Häufige Fragen
Wie wähle ich die richtige zweite Produktlinie?
Analysieren Sie, welche Anfragen Sie aktuell ablehnen oder an andere Labore verlieren. Dort liegt das Potenzial für eine Ergänzung, die zum bestehenden Kundenstamm passt.
Wie verhindere ich Kannibalisierung der bestehenden Linie?
Durch klare Positionierung und Preisdifferenzierung. Wenn beide Linien die gleiche Zielgruppe ansprechen und ähnliche Preise haben, konkurrieren sie intern.
Was kostet der Aufbau einer zweiten Produktlinie?
Bei Lohnfertigung-basiertem Modell: gering. Sie benötigen vor allem Zeit für Partnerauswahl, Prozessaufbau und Marketing – kein Kapital für Maschinen oder Personal.
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