Dentallabor-Outsourcing-Kosten
Was kostet Outsourcing in der Zahntechnik wirklich? Diese Frage ist schwerer zu beantworten, als sie auf den ersten Blick scheint – denn nicht nur der Einkaufspreis zählt, sondern der Gesamtaufwand inklusive Zeitkosten, Qualitätskontrolle und Logistik.
Typische Preisspannen nach Produktkategorie
Die Marktpreise schwanken erheblich je nach Herkunft, Spezialisierung und Qualitätsniveau des Partners. Als grobe Orientierung: Zirkonkronen (gefräst, ungezähnt) 8–25 Euro bei osteuropäischen Anbietern, 25–65 Euro in Deutschland; Keramikverblendung zusätzlich 20–80 Euro; Gussgerüste 15–50 Euro; Totalprothesen 80–350 Euro je nach Materialien und Aufwand. Diese Zahlen sind Richtwerte – holen Sie immer konkrete Angebote ein.
Versteckte Kosten beim Outsourcing
Neben dem Einkaufspreis entstehen weitere Kosten: Versand (1–15 Euro je Richtung), Eingangskontrolle (Arbeitszeit), Reklamationsbearbeitung (Zeit und ggf. Nachlieferung), Dokumentationsaufwand für die MDR und Kommunikationsaufwand mit dem Partner. Diese Positionen können einen günstigen Einkaufspreis schnell wieder auffressen.
Outsourcing-Kosten richtig kalkulieren
Kalkulieren Sie nicht nur Einkauf vs. Eigenfertigung, sondern auch: Welche Maschinen- und Personalkosten fallen bei Eigenfertigung an? Wie hoch ist die Auslastung Ihrer Anlagen? Gibt es Opportunitätskosten, wenn Sie die Kapazität für anderen Aufträge nutzen könnten? Outsourcing ist oft günstiger, als eine Vollkostenrechnung auf den ersten Blick zeigt.
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Häufige Fragen
Wie viel günstiger ist Outsourcing gegenüber Eigenfertigung?
Das ist sehr produktabhängig. Bei CAD/CAM-Produkten mit hohen Maschinenkosten kann Outsourcing 30–60 % günstiger sein. Bei handwerklichen Spezialarbeiten, die ohnehin Ihr Kerngeschäft sind, lohnt sich Eigenfertigung meist mehr.
Kann ich Outsourcing-Kosten in meiner Kalkulation weitergeben?
Ja. Sie können Lohnfertigungskosten als Fremdleistung ausweisen und entsprechend kalkulieren. Achten Sie auf einen ausreichenden Aufschlag für Qualitätskontrolle und Kommunikationsaufwand.
Was kostet der Versand bei Lohnfertigung?
Bei deutschen oder osteuropäischen Partnern typischerweise 5–15 Euro je Richtung. Manche Anbieter bieten Flatrates bei regelmäßiger Beauftragung an. Bei Fernost-Lieferanten kommen Zoll und höhere Frachtkosten hinzu.
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