Implantatkronen-Lohnfertigung
Implantatkronen gehören zu den präzisionsanspruchsvollsten Versorgungen in der Zahntechnik. Passgenauigkeit am Implantat-Abutment-Interface ist nicht verhandelbar – Fehler hier führen zu biologischen und mechanischen Komplikationen. Wenn Ihr Labor Implantatkronen in Lohnfertigung vergeben möchte, brauchen Sie einen Partner mit klarer Implantatexpertise.
Was Implantatkronen-Lohnfertigung umfasst
Je nach Vereinbarung: Zirkon- oder e.max-Implantatkronen auf Standard-Abutments, kundenspezifische Klebepfosten, verschraubte Kronenaufbauten oder vollständige Implantat-Suprakonstruktionen. Definieren Sie vorab, was Sie liefern und was Sie zurückbekommen möchten.
Erfolgskritische Faktoren
Vollständige Scanndaten mit korrekt platzierten Scankörpern, korrekte Systembibliothek beim Partner, Angabe des Abutment-Typs und der Verbindungsgeometrie sowie Materialwahl und gewünschter Fertigungsgrad. Fehlen diese Angaben, entstehen Rückfragen – oder schlimmer: Passfehler.
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Häufige Fragen
Welche Implantatsysteme muss der Partner kennen?
Er braucht die Implantatbibliothek für Ihr verwendetes System. Gängige Systeme (Straumann, Nobel, Camlog, Dentsply, Osstem) sind bei erfahrenen Partnern in der Regel abgedeckt. Bei selteneren Systemen vorab prüfen.
Verschraubt oder verklebt – was soll der Partner liefern?
Das hängt von der klinischen Situation ab. Klären Sie mit dem behandelnden Zahnarzt, welche Befestigungsart geplant ist – und teilen Sie das dem Fertigungspartner mit, damit das Design entsprechend ausgeführt wird.
Wie gehe ich vor, wenn die Implantatkrone nicht passt?
Klären Sie bei Aufnahme der Zusammenarbeit den Reklamationsprozess: Wer trägt Materialkosten? Wie wird Fehlerursache analysiert? Ein klar definierter Prozess schützt beide Seiten.
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