White-Label-Zahnersatz für den Dentalhandel
Dentalhändler, die ihr Sortiment um White-Label-Zahnersatz erweitern wollen, finden in diesem Modell eine Möglichkeit, Mehrwert für ihre Praxiskunden zu schaffen – ohne eigene Produktion.
Das Modell für den Dentalhandel
Als Händler kaufen Sie bei einem Lohnfertiger oder Hersteller ein und vertreiben das Produkt unter Ihrem Namen. Das ermöglicht es, ein vollständiges Sortiment anzubieten, ohne selbst Fertigungskapazitäten aufzubauen. Der Schritt vom reinen Materiallieferanten zum Zahnersatz-Anbieter wird so überschaubar.
Rechtliche Einordnung für den Handel
Im White-Label-Modell werden Sie zum Inverkehrbringer oder sogar Hersteller im Sinne der MDR, wenn Sie das Produkt unter Ihrem Namen vertreiben. Das erfordert eigene Konformitätsdokumentation und ein Qualitätsmanagementsystem. Lassen Sie sich vorab rechtlich beraten.
Welche Produkte eignen sich für den Handel?
Konfektionierte, standardisierte Produkte: Blanks für die Chairside-Fertigung, vorproduzierte Prothesenzähne, einfache Schienen, Zirkonia-Rohteile. Individuell angefertigter Zahnersatz ist kein Handelsprodukt im klassischen Sinne.
Passende Themen
- Zahnersatz-Zukauf für den Dentalhandel
- B2B-Zahnersatz für Wiederverkäufer
- MDR-konforme Lohnfertigung
Häufige Fragen
Darf ein Händler Zahnersatz unter eigener Marke verkaufen?
Ja, aber dann ist er MDR-Hersteller. Das bedeutet Konformitätspflichten, Technische Dokumentation und Qualitätsmanagement.
Was ist der Unterschied zu herkömmlichem Dentalhandel?
Im klassischen Handel vertreiben Sie fremde Marken. Im White-Label-Modell ist es Ihre Marke – mit mehr Marge, aber auch mehr Verantwortung.
Welche Mindestmengen verlangen Lohnfertiger?
Das variiert. Viele spezialisierte Lohnfertiger arbeiten ab kleinen Mengen, große Hersteller verlangen oft Mindestmengen. Klären Sie das im ersten Gespräch.
Bereit für den nächsten Schritt? Jetzt einfach digital bestellen.
Zum Bestellportal →