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All-on-6-Lohnfertigung

All-on-6 folgt demselben Konzept wie All-on-4 – mit zwei zusätzlichen Implantaten für mehr Abstützung und Lastverteilung. Die zahntechnischen Anforderungen sind entsprechend hoch: Eine perfekt passende Brücke über sechs Implantate erfordert präzise Konstruktion, exakte Fertigungstoleranzen und ein ausgereiftes Übergabeprotokoll.

Unterschiede zu All-on-4 in der Fertigung

Mehr Implantate bedeutet mehr Passflächen und mehr mögliche Fehlerquellen. Die Anforderungen an Scankorrektheit, Konstruktionsqualität und Fräspräzision steigen. Wählen Sie einen Lohnfertigungspartner, der nachweislich Erfahrung mit implantatgetragenen Totalversorgungen dieser Komplexität hat.

Was in die Übergabe gehört

Vollständige Implantatscans mit korrekt gesetzten Scankörpern, Gegenbissscans, CAD-Konstruktion mit Angabe aller Implantatsysteme und Abutment-Typen, Materialwahl und gewünschter Fertigungsgrad. Fehlende Informationen führen zu Rückfragen oder – schlimmer – zu Passfehlern.

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Häufige Fragen

Ist All-on-6 immer mit All-on-4 vergleichbar – oder gibt es Unterschiede im Workflow?

Der Grundablauf ist ähnlich, aber All-on-6 erfordert mehr Sorgfalt bei Scan und Konstruktion. Sechs Passflächen verzeihen weniger. Ein erfahrener Partner macht proaktiv auf Unklarheiten aufmerksam.

Welche Implantatsysteme sollte ein All-on-6-Fertigungspartner kennen?

Straumann, Nobel Biocare, Dentsply/Astra, Camlog und Osstem sind häufig. Seltene oder neuere Systeme sollten vorab mit dem Partner abgeklärt werden, da die Scanbibliothek vorhanden sein muss.

Kann ich für All-on-6 auch Immediateversorgungen in Lohnfertigung bekommen?

Ja – PMMA-Immediateprothesen für sechs Implantate sind ein häufiger Anwendungsfall. Klären Sie Turnaround-Zeit und Konstruktionsvorgaben vorab mit dem Partner.

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