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Personalausfall im Dentallabor überbrücken: Plan und Ablauf

Saisonale Hochphasen, Urlaubszeiten oder große Projekte können Auftragsspitzen erzeugen, die das eigene Labor kurzfristig überfordern. Wer vorbereitet ist, navigiert solche Phasen ohne Stress und ohne Qualitätsverlust.

Warum Auftragsspitzen problematisch sind

Ein Labor, das auf Spitzen nicht vorbereitet ist, hat nur schlechte Optionen: Aufträge ablehnen, Qualität opfern oder das Team überlasten. Alle drei Szenarien schädigen entweder den Umsatz, den Ruf oder die Mitarbeiterzufriedenheit – manchmal alle drei gleichzeitig.

Vorbereitung: Lohnfertigungspartner vorab etablieren

Die wichtigste Maßnahme: Einen oder zwei zuverlässige Lohnfertigungspartner bereits im Normalbetrieb etablieren. So kennen Sie die Prozesse, Qualität und Kommunikationswege, bevor der Druck entsteht. Ein Partner, den Sie in der Krise zum ersten Mal anfragen, ist ein Risiko.

Flexible Kapazität als Strategie

Betrachten Sie Lohnfertigung als flexible Erweiterung Ihrer Kapazität. Im Normalbetrieb wenig nutzen, in Spitzenzeiten hochfahren. Das ermöglicht es Ihnen, Aufträge anzunehmen, die Sie sonst ablehnen müssten, und Ihren Kunden verlässlich zu liefern.

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Häufige Fragen

Wie frühzeitig sollte ich Lohnfertiger bei Spitzen einbinden?

So früh wie möglich – idealerweise 1–2 Wochen vor der erwarteten Spitze. Kurzfristige Anfragen haben oft längere Lieferzeiten oder schlechtere Konditionen.

Welche Produkte eignen sich für den Spitzenausgleich?

Standardisierte Produkte, die der Partner kennt und schnell fertigen kann: Zirkongerüste, Frästeile, Modelle. Nicht geeignet: komplexe individuelle Arbeiten, die intensive Absprachen brauchen.

Wie kommuniziere ich Spängen bei meinen Kunden?

Ehrlich und proaktiv. Wenn Sie wissen, dass es eng wird, informieren Sie Ihre Zahnarztpraxen frühzeitig und bieten Sie realistische Alternativtermine an.

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