Für Laborketten und Filialverbünde
Viele Standorte, ein Qualitätsstandard
Wer mehrere Labore oder Filialen betreibt, kämpft selten mit fehlender Nachfrage, sondern mit ungleicher Auslastung, unterschiedlichen Fertigungsstandards und Preisen, die sich von Standort zu Standort unterscheiden. Eine zentrale Fertigungsquelle löst genau diese drei Punkte.
Kapazität ausbalancieren
Ein Standort ist überlastet, der nächste hat Luft. Statt Aufträge zu verschieben, laufen Standardversorgungen über eine zentrale Quelle mit festen Lieferzeiten. Die Planung bleibt an jedem Standort gleich, unabhängig von der Personaldecke der Woche.
Einheitliche Qualität
Gleiche Materialien, gleiche Prozesse, gleiche Dokumentation. Verarbeitet werden ausschließlich CE-zertifizierte Materialien für die Medizintechnik; das Qualitätsmanagement ist in Deutschland TÜV-zertifiziert. Damit entfällt die Diskussion, warum eine Arbeit aus Standort A anders aussieht als aus Standort B.
Unter eurer Dachmarke
Die Lieferung erfolgt im Namen eures Verbunds. Mit g.d WhiteLabel läuft auf Wunsch die gesamte Abwicklung von der Auftragsannahme bis zur Rechnungsstellung unter eurer Marke, ohne dass eure Praxiskunden einen weiteren Absender sehen.
Skalieren ohne Anlagen
Ein zusätzlicher Standort erfordert kein zusätzliches Fräszentrum. Kapazität wird über den Auftrag skaliert, nicht über Investitionen in Maschinen, Lizenzen und Einarbeitung.
Warum zentrale Fertigung für Ketten trägt
Der eigentliche Hebel liegt nicht im Stückpreis, sondern in der Vergleichbarkeit. Sobald alle Standorte dieselben Leistungen zu denselben Konditionen und Laufzeiten beziehen, lässt sich die Standortleistung sauber bewerten: Wer schreibt welche Marge, wo entsteht Nacharbeit, welcher Standort braucht Unterstützung. Solange jeder Standort eigene Zulieferer und eigene Preise pflegt, ist dieser Vergleich nicht möglich.
Dazu kommt die Risikoseite. Fällt an einem Standort eine Fachkraft für mehrere Wochen aus, bleibt die Terminzusage gegenüber der Praxis bestehen. Eine zentrale Fertigungsquelle mit fest hinterlegten Produktionszeiten fängt das ab, ohne dass Aufträge zwischen den Standorten hin- und hergeschoben werden.
Drei Fertigungstiefen im Verbund
Nicht jeder Standort braucht dasselbe Modell. g.d SemiFinished liefert Gerüste und Strukturen zur eigenen Fertigstellung und passt dort, wo Technikerkompetenz vorhanden ist. g.d FullFinished liefert die fertige Arbeit und entlastet Standorte mit knapper Personaldecke. g.d WhiteLabel übernimmt zusätzlich die Abwicklung im Namen des Labors. Die Modelle lassen sich pro Standort und sogar pro Auftrag kombinieren.
Kalkulation über alle Standorte
Die Produktionszeiten sind je Leistung festgelegt: Vollzirkon acht Arbeitstage, Gerüstarbeiten und Teleskope neun, Kronen, Brücken, Modellguss und Totalprothesen elf, Kombinationstechnik zwölf Arbeitstage. Der Fräskostenrechner hilft, aus Grundpreis und Materialzuschlag eine einheitliche Preisliste für alle Standorte abzuleiten.
So läuft die Bestellung
- Zugang zum Bestellportal je Standort einrichten, Standardvorgaben zentral hinterlegen
- Auftrag digital im Bestellportal anlegen
- Fertigung nach den regulären Produktionszeiten, Lieferung an den Standort
- Wareneingangsprüfung nach einheitlicher Checkliste, danach Weitergabe an die Praxis
Onboarding neuer Standorte
Ein neuer Standort ist meist nicht der Engpass, sondern die Einarbeitung. Wenn Materialvorgaben und Abläufe zentral festgelegt sind, kann ein neu übernommenes Labor ab dem ersten Tag denselben Leistungsumfang anbieten wie die etablierten Standorte, ohne eigene Maschine und ohne monatelange Aufbauphase. Das verkürzt die Zeit zwischen Übernahme und voller Leistungsfähigkeit erheblich und macht Zukäufe kalkulierbarer.
Was im Verbund im eigenen Haus bleibt
Ausgelagert wird die Produktion, nicht die Kundenbeziehung. Beratung, Anprobe, individuelle Ästhetik, Endkontrolle und die Kommunikation mit der Praxis bleiben an den Standorten. Genau diese Schritte tragen die Marge und den Ruf des Verbunds. Ein fester Wareneingangscheck nach einheitlicher Liste sorgt dafür, dass der Qualitätsanspruch an jedem Standort identisch durchgesetzt wird.
Häufige Fragen
Können Standorte unterschiedliche Modelle nutzen?
Ja. Ein Standort kann Gerüste als Halbfertigerzeugnis beziehen, ein anderer fertige Arbeiten. Die Entscheidung fällt pro Auftrag.
Sehen unsere Praxiskunden, dass extern gefertigt wird?
Es besteht kein Direktkontakt zwischen get.dental und euren Praxiskunden. Die Lieferung und Abrechnung erfolgt über euer Labor.
Wie einheitlich sind Preise und Laufzeiten?
Grundpreise, Materialzuschläge und Produktionszeiten sind je Leistung definiert und gelten für alle Standorte gleich.
Wie starten wir mit mehreren Standorten?
Sinnvoll ist ein Pilotstandort mit einer klar abgegrenzten Auftragsserie. Sitzt der Ablauf, wird er auf die weiteren Standorte übertragen.
Das Wichtigste in Kürze
Laborketten und Filialen standardisieren mit get.dental den Zukauf über alle Standorte: Gerüste (g.d SemiFinished) und einsetzfertige Arbeiten (g.d FullFinished) werden nach Auftrag gefertigt, mit festen Produktionszeiten in Arbeitstagen, CE-zertifizierten Materialien und TÜV-zertifiziertem Qualitätsmanagement. Die digitale Bestellung über das Bestellportal macht Aufträge standortübergreifend vergleichbar; mit g.d WhiteLabel läuft die Fertigung unter der Marke der Laborkette.
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